Kaum ist die neuerliche Abstimmung über das Covid-Gesetz vorüber, zeigt unsere Landesregierung ihre hässliche Fratze oder, etwas humaner ausgedrückt, ihr wahres Gesicht: Obgleich im Covid-Gesetz steht, dass alle Massnahmen beenet werden, wenn die impfwillige Bevölkerung Zugang zu den Vakzinen erhalten hat, verkündet der Bundesrat im Wochentakt neue Verschärfungen der Covid-Massnahmen, nach wie vor ohne jegliche Evidenz zur Verhältnismässigkeit vorzulegen. 

Auch nach zwei Jahren offenbart der Bundesrat seine allumfassende Inkompetenz, indem er nicht mit Fakten arbeitet, sondern mit Hypothesen, welche er mit Floskeln wie  «es könnte sein», «wir gehen davon aus» oder «wir befürchten»…was auch immer. Von all den prophezeiten Szenarien ist weder eine Überlastung des Gesundheitssystems noch eine markante  Übersterblichkeit, beides zwingende Merkmale für die Ausrufung einer Pandemie, jemals eingetreten.

Dennoch folgten über 60% der Stimmbevölkerung den Empfehlungen von Parlament und Bundesrat und legitimierten zum zweiten Mal ein Gesetz, welches dem Bundesrat Tür und Tor für jedwelche weitere Massnahmen gegen eine Krankheit öffnen und bleibt bis heute den Beweis für die Notwendigkeit eben dieser Massnahmen schuldig.

IM GLEICHSCHRITT MIT EU – ABER MÖGLICHST UNAUFFÄLLIG
Aufmerksame Menschen realisieren, dass die Schweiz regelmässig hinterher hinkt, wenn es um die Einführung von neuen Massnahmen geht. Nachdem 2G bislang hierzulande kein Thema war, dieses sich jedoch in unseren Nachbarländern relativ und sogar bis hin zum Arbeitsplatz installieren liess, nimmt dieses Thema nun auch in der Schweiz Fahrt auf. Neu sollen also nicht mehr nur Ungeimpfte von der Gesellschaft abgesondert werden, sondern auch jene, welche bislang und seit zwei Monaten auf eigene Kosten mittels nicht validiertem PCR-Test beweisen mussten, dass sie gesund sind und für niemanden eine Gefahr darstellten. Während in Österreich die allgemeine Impfpflicht per Februar 2022 bereits beschlossen scheint und der Widerstand dagegen immer grössere Ausmasse annimmt, macht auch unser nördlicher Nachbar Deutschland Ernst und diskutiert offen die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht mit Substanzen, welche unabsehbare Nebenwirkungen und keinerlei vorangegangene Studien vorweisen, welche insbesondere die Langzeitfolgen beurteilen können. Mit der Installation von Karl Lauterbach als Gesundheitsminister sind in Deutschland die Weichen für eine solche Impfpflicht praktisch gestellt. Dass es Karl Lauterbach mit der Wahrheit nicht immer so genau nimmt, zeigte ein Faktencheck der BILD anfangs Juni dieses Jahres. Diese Aneinanderreihung von inkompetenten Aussagen hinderte den Bundestag jedoch nicht daran, Karl Lauterbach in die Fusstapfen von Jens Spahn treten zu lassen, im wahrsten Sinne des Wortes: Was mit dieser kolossalen Fehlbesetzung losgetreten wurde, werden wir schon in Kürze zu sehen bekommen.

Ungewollt wird Karl Lauterbach damit auch zum Instruktor für unsere Magistraten, welche sich gerne an Massnahmen anlehnen, welche in anderen Ländern bereits angewendet werden. Früher oder später wohl auch die Impfpflicht für alle Menschen, welche man damit nicht offenkundig in Lebensgefahr bringt. So fordert Nationalrätin Ruth Humbel in einem heute geführten Interview unverblümt einen Impfzwang für alle Menschen über 65 Jahren. Dass die körperliche Unversehrtheit ein verfassungsmässiges Recht eines jeden Schweizer Bürgers ist, scheint für Humbel weniger Gewicht zu haben als ihre Verbindungen zu medizinischen Institutionen wie beispielsweise die Krankenversicherung Concordia, welcher sie als Verwaltungsrätin vorsteht. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Wie auch immer: Das Spiel namens «Corona-Pandemie» wird weiter gehen und Menschen, welche sich ihre «Freiheit» auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit zurück kaufen wollten, werden sich bald mit der Tatsache konfrontiert sehen, dass alles nur Lug und Trug war und sie gleichermassen unter Zwang gestellt werden, was die Folge-Injektionen betrifft. Wenn von den Medien tot geschwiegene oder gar diffamierte Mediziner, Virologen und Wissenschaftler Recht behalten, wird die im Frühling von Bundesrat Berset gemachte Falschaussage doch bald traurige Wahrheit: «Jeder wird jemanden kennen, der im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben ist.»

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